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Langer Atem zahlt sich aus

 

Der Konferenzraum an diesem Montag ist bis zum letzten Platz gefüllt. Der Besuch des SPD-Fraktionschefs Raed Saleh und des IHK Präsidenten Dr. Eric Schweitzer bei der Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH lockt auch die Presse an. Politik trifft hier auf Industrie. Saleh bezeichnet Astrofein als „Hidden Champion", eine Firma also, die auf ihrem Gebiet Großes leistet, ohne dass täglich über sie geredet wird. Eine Auszeichnung, ohne Frage, aber auch das Ergebnis eines hochproduktiven Umfelds in Adlershof.


Nach einigen einführenden Worten von Geschäftsführer Michael Scheiding entsteht ein reger Austausch über den Wissenschaftsstandort Berlin Adlershof - als Vorreiter, als Vorbild, als Paradebeispiel eines funktionierenden Technologieparks. Seit mehr als 20 Jahren dabei, hat sich Astrofein hier mittlerweile ein dichtes Netzwerk an Zulieferern und Kooperationspartnern aufgebaut.
„Die Erfolgsgeschichte war, dass Anfang der 90er Jahre entschieden wurde, dass das ein Wissenschafts- und Gewerbepark wird", zieht Schweitzer ein positives Fazit. Die Kombination aus Universitätseinrichtungen und sehr wissensbasierten Unternehmen habe sich bewährt. „Wenn man sich das Ergebnis anschaut, sind jetzt hier 16.000 Menschen beschäftigt. Hinzukommen 6000 Studenten in einem hoch innovativen Bereich. Damit ist Adlershof einer der größten Industrie- und Gewerbeparks in Europa."
Die räumliche Nähe verschiedener Branchen ermöglicht ein schnelles Zugreifen auf Kapazitäten im wissenschaftlichen, aber auch im gewerblichen Bereich, sagt Michael Scheiding. „Sich auf kurzem Wege auszutauschen und in die Augen blicken zu können, ist oft von Vorteil, gerade wenn es um das gemeinsame Lösen komplexer Problemstellungen geht." Twitter & Co. ersetzen eben doch nicht immer die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht.
Eine solche auf Vertrauen und Zuverlässigkeit basierende langjährige Zusammenarbeit muss jedoch wachsen. Viele Unternehmen kennt die Astro- und Feinwerktechnik seit mehr als 15 Jahren - man hat sich zusammen entwickelt.
Diesen langen Atem erhofft sich Raed Saleh auch von anderen Technologiestandorten in Berlin wie etwa dem auf dem Flughafengelände Tegel geplanten. Schneller Aktionismus ohne Tiefe seien jedenfalls nicht sein Stil, sagt er.

 Berlin, 24. August 2015

 

 Beitrag TV.Berlin - Der Hauptstadtsender

 

 

 

 

 

 

Besuch Raed Saleh und Dr. Schweitzer

Bildquelle: Michael Brunner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     
     
     
     
     
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